Das Landgericht Stuttgart hat in einem Urteil vom 28.02.2013 die beratende Bank zum nahezu vollständigen Schadensersatz verurteilt unter anderem wegen der von der Bank verschwiegenen Provisionen.

Das Landgericht Stuttgart hat in einem von der Fachanwaltskanzlei Seehofer erstrittenen Urteil vom 28.02.2013 die beratende Bank im Zusammenhang mit einer Private Equity Beteiligung zum nahezu vollständigen Schadensersatz verurteilt. Das Landgericht betonte, dass die Bank dem Anleger die damals erhaltenen Provisionen hätte offenlegen müssen, insbesondere auch der genauen Höhe nach, was nicht erfolgt war. Der Anleger hatte sich im Jahr 2005 an einem Private Equity Fonds, nämlich der Riesenradbeteiligung der Singapore Flyer GmbH & Co. KG beteiligt und war dabei nicht über die an die beratende Bank geflossenen Provisionen aufgeklärt worden. Das Landgericht hat darüber hinaus geurteilt, dass neben der verschwiegenen Provisionen auch zusätzlich noch eine Haftung der beratenden Bank besteht im Hinblick auf die nicht erfolgte Aufklärung zu den verschiedenen Varianten der Laufzeit dieser Kapitalanlage.