Mit Urteil vom 25.03.2013, welches ebenfalls von der Fachanwaltskanzlei Seehofer erstritten wurde, verurteilte das Landgericht Ravensburg die beratende Genossenschaftsbank zum vollständigen Schadensersatz wegen verschwiegener Provisionen.

Das Landgericht Ravensburg hat mit Urteil vom 25.03.2013 einer von der Fachanwaltskanzlei Seehofer vertretenen Anlegerin vollständigen Schadensersatz zugesprochen. Die verurteilte Genossenschaftsbank muss gemäß diesem Urteil der Anlegerin den damals eingesetzten Anlagebetrag sowie die mittlerweile auf entsprechende Aufforderung der Fondsgesellschaft zurückbezahlten Ausschüttungen wieder erstatten. Auch hier hat das Landgericht im Einklang mit der sogenannten Kick-Back-Rechtsprechung des BGH klar und deutlich geurteilt, dass allein wegen der verschwiegenen Provisionen ein vollständiger Schadensersatzanspruch besteht. Die beratende Genossenschaftsbank wurde darüber hinaus dazu verurteilt, der Anlegerin sämtliche zukünftigen steuerlichen und wirtschaftlichen Nachteile im Zusammenhang mit dieser Schiffsfondsbeteiligung zu ersetzen sowie die Anlegerin von vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten der Fachanwaltskanzlei Seehofer freizustellen. Weiter wurde die beratende Genossenschaftsbank dazu verurteilt, sämtliche Kosten des Rechtsstreits zu tragen.
Das Urteil betraf die Beteiligung an dem Schiffsfonds der MS „Frida Schulte“ Shipping GmbH & Co. KG aus dem Jahr 2003.